Gesunde Ernährung im Mädchen-Treff

Heranwachsende Mädchen – zwischen Junk Food und Magersucht.  

 

Deutschlands Kinder sind zu dick! So tönt es überall und schuld ist zum großen Teil falsche Ernährung: zu viel Zucker, zu viel Fett, wie es halt in Junk Food und Fertiggerichten steckt.

Auch unsere Mädchen verzehren  nachmittags große Mengen von Schoko-Riegeln, Kaubonbons, Eiscreme, Chips, Pommes und Minuten-Nudeln aus dem Supermarkt um die Ecke. Es überrascht nicht, dass sie ihr Taschengeld lieber für Süßigkeiten und Tiefkühl-Pizza ausgeben als für Vollwertessen oder z.B. einen Apfel.

Ein schädlicher Nebeneffekt dieser Ernährungsart ist das Verlernen von ursprünglichen Gefühlen wie Hunger oder Sättigung.

Für Mädchen hat die leere Kalorienfalle noch eine verheerende Komponente. Zwischen Junk-Food Gewohnheiten und dem Anspruch schlank zu sein, um akzeptiert zu werden, lauern ernsthafte Ess-Störungen.

Was wir dagegen tun:

Den Gewohnheiten gegensteuern: Das machen wir z.. B. auch bei den Getränken. Während wir früher bei uns im Freizeittreff Cola und Limonade verkauften, gibt es jetzt nur noch Leitungswasser und Tee zu trinken. Anfangs schimpften die Mädchen auf die neue Regelung, behaupteten „Leitungswasser sei giftig“, mittlerweile trinken alle mit wachsender Überzeugung Leitungswasser, „weil es so schön frisch ist und am besten gegen Durst hilft!“

Auch bei den Essgewohnheiten  üben wir gesunde Alternativen mit den Mädchen ein.

An jedem Öffnungstag gibt es einen kleinen gesunden Snack,  Da gibt es mal selbstgemachte Kartoffelsuppe, Kräuterquark, gebratenen Reis mit Gemüse oder den absoluten Favorit der Mädchen: gutes Brot mit Butter und Gurkenscheiben.

Dieses Projekt  wird unterstützt durch den Verein "Kinder ohne Hunger".